Die goldenen Momente 2013

Sie sind Eltern geworden?
Sie haben die Liebe Ihres Lebens geheiratet?
Welches Erlebnis war Ihr goldener Moment
im Jahr 2013?

Gemeinsam mit 98.2 Radio Paradiso suchte die Goldschmiede Gerald Denner die schönsten Momente der Hörerinnen und Hörer. Uns wurden viele schöne Geschichten erzählt und unter allen Einsendungen wurden Schmuckgutscheine verlost. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern recht herzlich bedanken. Wir hatten sehr viel Freude dabei, jeden einzelnen goldenen Moment der 98.2 Radio Paradiso Hörer zu erfahren.

Und weil wir die goldenen Momente nicht so schnell vergessen möchten, gibt es hier einige magische Momente zum Nachlesen und Nachhören …

goldenemomente

Iris Thiburra aus Großbeeren

Die Hochzeit mit meiner GROSSEN LIEBE: 2013 haben wir mit dem Bund der Ehe besiegelt, was vor 33 Jahren begann … Die Zahl 3 ist unsere magische Zahl.
Das erste Mal: ich war 16 und er 26 Jahre. Mein erster Freund, meine erste große Liebe. Aber zu diesem Zeitpunkt trennten die 10 Jahre Altersunterschied Welten. Es passte noch nicht und unsere Wege trennten sich nach kurzer Zeit. Das zweite Mal: ich 25 und er 35 Jahre. Meine erste Ehe ging gerade in die Brüche, er lebte allein und der Zufall kreuzte erneut unsere Wege. Auf der Zulassungsstelle in Kreuzberg. Wir wurde kurzeitig wieder ein Paar und obwohl so viel Gefühle und tiefe Zuneigung füreinander da waren, ging nach einigen Monaten wieder jeder in eine andere Richtung. Manfred blieb in Berlin und ich lebte einige Jahre in Spanien. Doch dann folgte das entscheidende dritte Mal: ich war 44 und er 54 Jahre alt. Es war der 6.10.2007.Da wir beide leidenschaftliche Motorradfahrer sind passt unser Wiedersehensort perfekt in diese kleine Liebesgeschichte. Es war die „Spinnerbrücke“. Bekannter Motorradfahrertreffpunkt in Berlin, an der AVUS. Die Sonne schien an diesem Tag, es war mild und ich machte noch einmal, mit einer Freundin, eine kleine Motorradausfahrt. Wir kauften uns einen Kaffee, liefen über die Brücke, erzählten und lachten. Plötzlich sprach mich Jemand an: „Hallo Iris.„ Ich drehte mich um. Die Sonne blinzelte mir entgegen und ich konnte den vor mir stehenden, großen Mann nicht sofort erkennen. Er schob seine Sonnenbrille leicht nach vorn und ich sah in SEINE Augen: Manfred, meine erste große Liebe. Ich fiel im förmlich in die Arme und wir drückten uns ganz doll. Mein Herze schlug wie verrückt. Es war unbeschreiblich schön. Wir unterhielten uns ein Weile, tauschten die Visitenkarten aus und gingen wieder unserer Wege. Aber ich wußte, dass es dieses Mal ein Happyend geben wird. In den nächsten Monaten trafen wir uns erst noch heimlich. Beendeten unsere Beziehungen, zogen zusammen und heirateten. Und wieder die magische 3: der dritte Tag im Wonnemonat Mai im Jahr 2013. DAS war UNSER „Goldener Moment“ in diesem Jahr. Im kleinen Kreise, nur mit unseren 5 Kindern und unserer kleinen, zauberhaften Enkeltochter. Sorry, wenn ich etwas ausgeholt habe, aber es waren 33 Jahre im Zeitraffer zu erfassen. Die ausführliche Version würde für ein Buch ausreichen.
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Thomas Baudy aus Berlin

Im vorigen Sommer im Juli hab ich beschlossen unsere Hecke im Garten zu schneiden. Auf dem Weg in die Firma um eine große Leiter zu holen wurde mir plötzlich schlecht. Ich bin wieder nach hause gefahren und als ich ins Haus kam, hat meine Frau sofort erkannt, das ich einen Herzinfarkt hatte. Sie rief die Feuerwehr, obwohl ich das nicht wollte und schon Stunden später war ich operiert. Als der Arzt ins Zimmer kam und sagte, Das war allerhöchste Eisenbahn. Ohne den schnellen Anruf meiner Frau hätte ich den Tag nicht überlebt. Das war mein goldener Moment des Jahres. Sollte ich gewinnen möchte ich meine Frau mit neuen Eheringen überraschen, da unsere nach 34 Jahren doch schon sehr abgenutzt sind eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht euch allen euer Hörer. Thomas
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Imke van Venrooy aus Berlin

Nach 3 Jahren in der Hauptstadt sind wir im September 2012 nach Niedersachsen gezogen, damit unsere Kinder im Grünen aufwachsen können. Nach einem tränenreichen Jahr in dem wir unsere Freunde furchtbar vermisst haben, haben wir im September unsere Sachen gepackt und wohnen nun wieder in Berlin. Das war unser goldener Moment! Zurück zu den ehrlichen, freundlichen, hilfsbereiten Berlinern! Wir sind hier empfangen worden, als
wären wir nie weg gewesen. Jetzt muss mein Mann nur noch einen Job hier finden – denn der ist immer noch im niedersächsischen Exil.
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Susann Boldt aus Rangsdorf

Mein Mann hat mir dieses Jahr zu unserer Silberhochzeit, was gleichzeitig sein 50. Geburtstag ist, eine 14 tägige Reise nach Hawaii geschenkt. Das war eine große Überraschung, denn eigentlich haben wir uns gesagt bzw. abgemacht das wir nicht feiern und auch nicht vereisen. Denn unser Auto musste für viel Geld repariert werden. Da dachte sich mein lieber Mann diese tolle Sache für mich aus. Denn ich bin erst 4mal in meinem Leben mit dem Flugzeug geflogen. Wobei das weiteste Tunesien war. Und mein allergrößter Wunsch war, einmal mit Schildkröten zu schwimmen bzw. schnorcheln. Das wusste er und trotz des knappen Geldbeutels aber im Hinterkopf mir ein einzigartiges unvergessliches Geschenk zur Silberhochzeit zu ermöglichen, dachte er sich das für mich aus. Das war für mich ein“ goldener Moment„! Solch ein Geschenk von meinem Mann zu bekommen. Viele Grüße an das Radio Paradiso Team!!! Sendet Susann Boldt aus Rangsdorf und mit unseren Lebensgeschichten sogar spannend wie ein Krimi zu lesen sein 😉
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Joana Wegener aus Berlin

Mein Glücksmoment war als mein Freund im Februar aus seinem 6-monatigen Afghanistan-Einsatz als Soldat wiederkam. GESUND UND MUNTER! Zum Glück. Die Zeit war echt hart. Nur wenig Kontakt und man musste immer Angst haben, dass ihm etwas passiert. Eine wahre Beziehungsprobe für uns beide. Aber Alles ist gut gegangen. Als ich ihn dann endlich wieder gesehen habe nach über 6 Monaten, war es ein sooo toller Moment, mein Glücksmoment 2013.
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Christin Bratenberg aus Berlin

Ich und mein Freund haben uns unseren großen Traum erfüllt und sind nach Amerika geflogen. Dort haben wir eine unvergessliche Rundreise erlebt, die wir nie vergessen werden. Das Highlight war das Schwimmen zusammen mit einem Delphin. Kaum zu glauben, was für eine positive Energie diese Tiere ausstrahlen. Ein wirklich besonderer Moment.
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Willy Ehrlich aus Berlin

Seit vielen Jahren gehörte Skifahren zu unseren liebsten Winterbeschäftigungen. Im Jahre 2008 hatte sich meine Ehefrau wegen ständiger Beschwerden in den Beinen einer Operation unterzogen, weshalb Skifahren erst einmal gestrichen war. Ende Januar diesen Jahres hatte sie den Anblick des vielen Schnees offensichtlich satt und schlug einen Ausflug ins Erzgebirge vor. In Oberwiesenthal angekommen, dauerte es nicht lange, bis sie sich entschloss, Ski auszuleihen und unterzuschnallen. Am Hang angekommen, fackelte sie nicht lange sondern fuhr – zum ersten Mal seit 6 Jahren den Hang hinunter. Das war unser „Goldener Moment“ des Jahres 2013.
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Andreas Werner aus Berlin

Mein Goldener Moment war genau am 29.04.2013. Da hatte ich mit meiner immer noch Liebenden Ehefrau die Silberne Hochzeit gefeiert. Und damit noch nicht genug! Denn im März kam dann noch unser Enkelkind zur Welt. Damit war das Jahr 2013 ein VOLLER ERFOLG für uns. Viele liebe Grüße Andreas
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Katrin Sternsdorf aus Panketal

Ich habe in diesem Jahr mein 10.jähriges Meisterjubiläum und bin ganz stolz als Frau in einer Männerdomäne solange schon dabei zu sein, unsere Branche hat immer hart zu kämpfen und daher sind 10 Jahre schon etwas.
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Beate Danlowski aus Berlin

Meine Schwester Eva-Maria ist ein ganz besonderer Mensch. Sie ist 8 Jahre jünger als ich und uns verbindet eine tiefe schwesterliche Zuneigung. Als Eva drei Jahre alt war, wurde eine starke Schwerhörigkeit bei ihr festgestellt, die sich im Lauf ihres Lebens leider immer mehr verschlechterte. Evas Motto war immer:“ Nicht jammern, weitermachen.“ Mit dieser inneren Haltung und viel Disziplin lernte sie trotz beginnender Taubheit mehrere Sprachen. Um diese Fähigkeit habe ich sie immer bewundert. Sie konnte perfekt von den Lippen ablesen und wenn jemand nicht wusste, dass sie sehr wenig hörte, konnte man meinen, alles sei normal. An einem weinseligen Abend gestand sie mir, wie schwer es für sie war, trotz guter Hörgeräte noch Musik hören zu können und dass sie sich oft ausgeschlossen fühle. Kurz darauf bekam sie die Nachricht, dass sie in den nächsten Jahren taub werden würde. Als sie es mir sagte, weinten wir beide. Meine kleine, Wunderbare Schwester sollte nie mehr Musik hören können? Nicht mehr mit anderen Menschen reden können? Eva jammerte wieder nicht, sondern erkundigte sich nach einer möglichen Operation des Innenohres und das Implantieren eines CI. Die OP barg viele Risiken und sie kannte sie alle. Im Januar dieses Jahres wurde ihr ein CI unter die Schädeldecke implantiert. Es folgten Wochen voller Angst und Verzweiflung. Das Ohr musste neu hören lernen und Eva erlebte alle Geräusche sehr laut und nicht zuzuordnen, was extremen Stress verursachte.
Sie übte so oft sie konnte, war danach immer so erschöpft, dass sie mehrere Stunden schlafen musste. Sie schrieb mir, dass sie sich sehr einsam fühle in dieser Welt der Töne und des Lärms. Aber sie wäre nicht meine Schwester, hätte sie aufgegeben. Mein goldener Moment war an einem warmen Tag im Mai. Eva rief mich an und sagte:“ Heute habe ich zum ersten mal in meinem Leben gehört, wie sich Regentropfen auf den Blättern des Apfelbaumes anhören.“
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Quelle: 98.2 Radio Paradiso